Peter Javorsky, Dipl.-Ing.
Öffentlich bestellter
Vermessungsingenieur
Goethestraße 16
71364 Winnenden
tel:  +49(0)7195 947040
fax:  +49(0)7195 947041
vermessung@javorsky.de

Bauvermessung

 

Ausgleichsgradiente
baubegleitende Vermessung:

Damit die beauftragte Baufirma das geplante Bauwerk (zB. einen Hochbau) bauen kann, benötigt sie vom Geometer folgende Angaben:

  • Geländeaufnahme:

    Nur durch eine Geländeaufnahme lässt sich die Höhenplanung eines Bauwerks zuverlässig durchführen. Dies ist besonders bei geneigtem Gelände wichtig. Durch eine zweite Aufnahme nach Erstellen der Baugrube kann durch eine Erdmassenberechnung der Erdbauer kontrolliert werden. Dies ist eigentlich immer sinnvoll, besonders bei geneigtem Gelände oder bei sehr "teurem" Untergrund (zB. Fels).

  • Netzausgleichung und Netzverdichtung in Lage und Höhe

    Zu Begin der Vermessungsarbeiten muss das vom Bauherr bereitgestellte Vermessungsnetz durch zusätzliche Netzmessungen fehleroptimiert (ausgeglichen) und verdichtet werden, um eine Basis für die verlangten Genauigkeiten zu haben, da die Genauigkeit der abzusteckenden Punkte nur so gut sein kann wie die Genauigkeit der Basispunkte.

  • Auspflocken der Baugrube:

    die Bauwerksteile die unter der Erde liegen werden in ihren Eckpunkten ausgepflockt, damit die Baufirma in diesen Bereich die Erde ausheben kann. Dabei werden Böschungen anlegt. Damit die Baufirma weiss wie tief die Baugrube sein muss macht der Geometer in der Nähe der Baugrube eine Höhenangabe im gültigen Höhenbezugssystem.

  • Absteckungen für das Setzen von Ramm- oder Bohrpfählen.
  • Absteckungen auf der Sauberkeitsschicht für das Fundament.
  • Einschneiden des Schnurgerüsts:

    Damit in der ausgehobenen Baugrube die Grundplatte betoniert werden kann muss deren Lage angegeben werden. Dies geschieht auf dem so genannten Schnurgerüst. Dies besteht aus Latten, die auf dafür vorgesehenen Trägern befestigt sind und rund um die Baugrube auf den Böschungsoberkanten stehen. Auf diese Latten werden paarweise gegenüberliegend vom Geometer Nägel eingeschlagen, so dass der Polier Schnüre zwischen den Nägeln spannen kann. In den Kreuzungspunkten von zwei Schnüren kann der Polier einen Senkel einhängen der im UG das Gebäudeeck anzeigt.

  • Achsangaben auf den Geschossebenen:

    Dies ist besonders bei größeren Bauwerken notwendig, da hier die Angabe der Gebäudeecken nicht ausreicht (zu weit auseinander) oder bei mehreren Geschossen die Stützen und Wände an völlig anderen Stellen stehen als im Geschoss darunter.

  • Achsangaben an den Decken:

    Falls auf den Geschossebenen der Belag verändert wird sind Angaben an der Decke sinnvoll, die von den Handwerkern mit der Hilfe von Lasern wieder auf den Boden abgetragen werden.

  • Schalungskontrollen nach Lage und/oder Höhe.
  • Höhenangaben, Meterrisse:

    Bei Geschossdecken von größerer Ausdehnung werden vom Geometer Meterrisse an den Wänden angebracht. Das kann ein Strich sein oder eine Kunststoffmarkierung. Von dieser Markierung nach unten gemessen ist der Bodenbelag genau 1m entfernt. Danach können sich dann alle Handwerker richten die mit dem Bodenbelag zu tun haben und alle die einen Höhenbezug benötigen.

  • Messungen (Lage und/oder Höhe) während dem Betonieren als Belastungsnachweis.



Geländeaufnahmen


Netzausgleichung


Auspflockung der Baugrube


Höhenangabe


Schnurgerüst


Achsangaben


 Deckenlotung | Meterriss


 
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